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Naherholung & Tourismus


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Einschätzung, mögliche Entwicklung, Tourismus

Aus den bisherigen Kapiteln geht hervor, dass die Region Teltow durchaus ein touristisches Potential besitzt, das aber durch verschiedene Maßnahmen noch weiter entwickelt werden muss. Diese kommen sowohl der einheimischen Bevölkerung zu Gute, sind aber sehr wichtig, um mehr Touristen und neue Zielgruppen heranzuziehen.
Welche Zielgruppen kommen in Frage:

In unserer flachen Landschaft, mit teils recht langen Erkundungswegen werden Radfahrer, vor allem aus den Zielgruppen 2 bis 4, von größerer Bedeutung sein. Spaziergänger – auch mit Freunden, Bekannten und Verwandten und Wanderer rekrutieren sich mehr aus den Zielgruppen 1 und 2. Typische Wanderer (auch in Gruppen) aus anderen Regionen könnte man durch spezielle Veranstaltungen anlocken (Wandertage).

Als wichtige touristische Gruppe dürfen die Wasserwanderer nicht vergessen werden. Für diese Gruppe müsste ein spezielles Konzept entwickelt werden, beginnend mit Anlegestellen am Teltowkanal und Machnower See, geeigneten gastronomischen Einrichtungen und Übernachtungsmöglichkeiten. Die beiden am Teltowkanal liegenden Hotels sind u.a. dafür gut geeignet.

Voraussetzung für die Entwicklung des Tourismus ist jedoch die Verbesserung der Touristischen Infrastruktur:
An vorderster Stelle steht dabei die Entwicklung der Kanalaue und ihre bessere Durchwegung mit Rad- und Wanderwegen. Weiterhin müssen verkehrssichere Radweganschlüsse von der Südkante Berlins in die weitere Umgebung (Südraum) geschaffen werden. In Teltow betrifft das vor allem die Anschlüsse über die Teltower Altstadt und vom S-Bahnhof Teltow.

Neue Wege müssen geschaffen werden. Rad- und Wanderrouten müssen sichtbar ausgewiesen werden, so durch Infotafeln an den Bahnhöfen, an den Brücken des Teltowkanals.
Notwendig ist auch eine Verbesserung der Durchwegung über die Rieselfelder. Vorhandene alte Wege sind zerfahren, zerstört und müssen rekonstruiert werden.
Auch kleinere Parkplätze sollten an geeigneten Stellen errichtet werden (auch der Ausbau von wilden Parkplätzen ist möglich z.B. am Güterfelder Haussee). Immer häufiger fahren Touristen in die "Umgebung", um dann von der Parkstelle aus zu wandern oder zu radeln.

Insgesamt ist es wesentlich, wie weit sich die Menschen und die Kommunen in unserer Region zu einem sanften Tourismus bekennen, wie weit sie ihn fördern wollen. Wenn dies mit einem JA beantwortet wird, muss auf das "A" auch ein "B" folgen: Von der Bevölkerung, über die Stadt- und Gemeindevertretungen bis zur Kat "Der Teltow", und bis zu den jeweiligen Verwaltungen müssen in den nächsten Jahren hierfür die Weichen gestellt werden – neue Schwerpunkte bei den Finanzen, Projekten und Ausführungen müssen gesetzt werden und sollten dann deutlich sichtbar sein.