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6.10./Die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung



„Teltow fehlt ein Visionär“

Neue Agendagruppe Stadtentwicklung und Verkehr





Teltow hat ein Problem, sagt Detlef Fanter: „Es gibt niemanden, der zum Thema Stadtentwicklung und Verkehr ein bisschen Visionär spielt.“ Das soll sich jetzt ändern. Fast 20 interessierte „Visionäre“ haben sich in einer neu gegründeten Gruppe der Lokalen Agendabewegung zusammengeschlossen. Ihr Titel: „Stadtentwicklung und Verkehr“. Die Arbeitsliste ist lang. Sie umfasst unter anderem die Gestaltung des Ruhlsdorfer Platzes, das Teltower Spangensystem, als auch die Zufahrtsstraßen zur Stadt von außerhalb. Aber auch Themen wie Rad- und Reitwege, Siedlungsstraßen, Kanalaue sowie Lärmschutz will die neue Gruppe anpacken.

„Die Gestaltung der Stadt liegt uns am Herzen“, sagt Fanter, der Sprecher der Agendagruppe ist. Eile ist geboten, denn über ein Hauptanliegen soll bereits im Oktober von den Stadtverordneten entschieden werden: Der Ausbau des Schenkendorfer Weges als verlängerte Anbindung an die neue vierspurige Landesstraße 40 im Süden Stahnsdorfs. Landesplanungen sehen vor, den ruhigen Anliegerweg auszubauen und als Umfahrung für den Teltower Ortsteil Ruhlsdorf in Richtung Norden zu nutzen. Das wird von den Mitstreitern der Lokalen Agenda abgelehnt, denn mit dem Ausbau des Schenkendorfer Wegs als Umfahrung würde man die angrenzenden Buschwiesen zerteilen. Fanter sieht in der geplanten Biomalzspange eine Alternative: Die könnte den Verkehr ebenfalls in Richtung Norden nach Teltow führen, den Schenkendorfer Weg müsste man nicht komplett ausbauen.

Jetzt gelte es in den Gremien der Stadt für die Idee zu werben. Der von Stahnsdorfer Anwohnern initiierte Runde Tisch Verkehr befasst sich mit selber Problematik, würde den Schenkendorfer Weg aber lieber ausgebaut sehen als die Biomalzspange. „Das Thema ist noch nicht ausgekocht“, sagt Fanter. Er wirbt weiter für die Biomalzspange: Von ihr könnte der Verkehr auf das Teltower Spangensystem rollen, die Fahrzeuge in alle Himmelsrichtungen verteilt werden, sagt Fanter. Um das zu gewährleisten, müsse man über ein Einbahnstraßensystem in Oder- und Rheinstraße nachdenken, fordert er. Entsprechende Vorschläge will die Gruppe erarbeiten und dem Teltower Bauausschuss zuarbeiten.

Weiteres Thema: Der Ruhlsdorfer Platz. Auch hier hält Fanter eine Vision parat: Warum nicht hier über den Bau eines Schwimmbades nachdenken? In der Region gebe es kein vergleichbares Angebot.

Tobias Reichelt
pnn, 6.10.2009

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