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Fragen+Antworten im Landtag



Fragen + Antworten im Landtag

Kleine Anfrage 2885 des Abgeordneten Dr. Jens Klocksin
Wortlaut der Kleinen Anfrage 2885 vom 26.05.2009:
Trassenfreihaltung zwischen Teltow Stadt und Stahnsdorf, Sputendorfer Straße
Die aus Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf bestehende Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ hat sich wiederholt zur S-Bahnverlängerung von Teltow Stadt über Stahnsdorf nach Berlin Wannsee positioniert und diesen mittelfristig zu realisierenden Ringschluss eingefordert. Im geltenden Landesnahverkehrsplan ist die Prüfungsabsicht der S-Bahn-Verlängerung festgeschrieben.
Ich frage die Landesregierung
1. Wie wird gewährleistet, dass durch Landesstraßenprojekte die Option der S-Bahn-Verlängerung
nicht verbaut oder verhindert wird?
2. Wie wird beim Ausbau der L 794 und namentlich des Knotens Ruhlsdorfer
Straße/Gonfrevillestraße gewährleistet, dass das Bauwerk nicht auf der S-Bahn-Trasse liegt?
3. Wie wird beim Ausbau der L 77n gewährleistet, dass die bereits trassierte S-Bahn-Strecke in
Troglage nicht durch einen aufgeschütteten Straßendamm unterbrochen wird?
4. Mit welchen Maßnahmen soll die S-Bahn-Trasse seitens des Landes gesichert werden, um
wirksam einer baulichen Nutzung in Teltow und Stahnsdorf vorzubeugen?
Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Infrastruktur und Raumordnung die Kleine Anfrage wie folgt:
Der Wunsch der S-Bahnverlängerung von Teltow - Stadt nach Stahnsdorf ist bekannt. Die Forderung der Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ stellt jedoch keine hinreichend verfestigte Planung dar und ist für die Straßenbauverwaltung nicht bindend.
Frage 1:
Wie wird gewährleistet, dass durch Landesstraßenprojekte die Option der S-Bahn-Verlängerung nicht verbaut oder verhindert wird?
Zu Frage 1:
Bei den Planungen zu Neu- und Ausbaumaßnahmen in der Region Stahnsdorf/Teltow wird geprüft,
ob die mögliche Trassenführung der S-Bahn gequert wird und inwieweit die geplanten Höhenlagen
zueinander passen.
Frage 2:
Wie wird beim Ausbau der L 794 und namentlich des Knotens Ruhlsdorfer Straße/Gonfrevillestraße
gewährleistet, dass das Bauwerk nicht auf der S-Bahn-Trasse liegt?
Zu Frage 2:
Die Trasse ist in die Planungsunterlage des Ausbaus der L 794 nachrichtlich eingetragen.
Es wurde nachgewiesen, dass mit Einbau von Brücken in die Streckenverläufe der Ruhlsdorfer und
der Gonfrevillestraße mit der Tieflage der S-Bahn eine Kreuzung möglich wäre, ohne dass der Knoten in seiner Lage und Höhe verändert wird.
Frage 3:
Wie wird beim Ausbau der L 77n gewährleistet, dass die bereits trassierte S-Bahn-Strecke in Troglage nicht durch einen aufgeschütteten Straßendamm unterbrochen wird?
Zu Frage 3:
Beim Neubau der L 77n wäre grundsätzliche eine Querung der S-Bahn in Tieflage möglich. Dafür wäre in die L 77n ein Brückenbauwerk beim Bau der S-Bahn einzubauen.
Frage 4:
Mit welchen Maßnahmen soll die S-Bahn-Trasse seitens des Landes gesichert werden, um wirksam
einer baulichen Nutzung in Teltow und Stahnsdorf vorzubeugen?
Zu Frage 4:
Es steht nur den an dieser Verbindung interessierten Kommunen frei, ein optionales Freihalten der
Trasse in ihrer Bauleitplanung zu berücksichtigen.

Datum des Eingangs: 19.06.2009 / Ausgegeben: 26-06.2009

Hoffnung auf mehr Fahrgäste Land hält S-Bahn-Trasse frei