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Konzept für Teltower Region liegt vor

Kurze Takte und Fahrtzeiten sowie komfortable Übergänge an das Berliner und Potsdamer Verkehrsnetz – das soll die Einführung des neuen Buskonzepts für Teltower, Kleinmachnower und Stahnsdorfer Fahrgäste bringen. Petra-Juliane Wagner vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg hat das „TKS-Netz“, das im Dezember eingeführt werden soll, jetzt der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Der Teltow“ (KAT) vorgestellt.
Das Konzept ist das Ergebnis von zwölf Sitzungen einer Arbeitsgruppe, in der Verkehrsexperten, Vertreter der Kommunen und des Landkreises zusammenwirkten. „Es ist ein Kompromiss herausgekommen, der möglichst viele Einzelinteressen unter einen Hut bringen will“, so Wagner. Die Umsetzung wird nach heutigem Stand Mehrkosten von rund 760 000 Euro verursachen. Landkreis und Kommunen teilen sich die Summe, wobei der Landkreis seinen Anteil von 380 000 Euro „deckeln“ will. Wird das Netz teurer, müssen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf tiefer in die Tasche greifen.
Im Hauptnetz, das die drei Nachbarorte untereinander verbindet, soll es in Zukunft einen 20-Minuten-Takt geben. Erschließungslinien zu S- und U-Bahnhöfen fahren alle 60 Minuten. Dort soll es dann kurze Übergangszeiten von drei bis sieben Minuten geben. „Das sind schon fast Berliner Verhältnisse“, sagte Wagner. Insbesondere soll das Angebot an den Wochenenden und für die Abendstunden verbessert werden.
Insgesamt springen für die Gemeinden rund 20 Prozent Mehrleistung heraus. Sie bezahlen das mit jeweils 127 000 Euro pro Jahr, laut Wagner ein in Brandenburg „einmaliger Beitrag“ zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. In trockenen Tüchern ist das „TKS-Netz“ aber erst, wenn der Kreistag am 24. Juni zustimmt. Danach startet eine Marketingoffensive, bei der die Einwohner zum Beispiel per Info-Mobil über die neuen Angebote unterrichtet werden.

sti
MAZ, 29.5.2010

Schneller, öfter, länger Region Teltow will an die Schiene