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Neues Buskonzept nur durch Sparen möglich

In Stahnsdorf haben sich auf Vorschlag der CDU alle Fraktionen auf einen Beschluss für die Gemeindevertretersitzung zur Finanzierung des TKS-Buskonzepts geeinigt. Dieser Grundsatzbeschluss sei wichtig, um Gelder im Haushalt einplanen zu können, sagte Bürgermeister Bernd Albers. Es sei ein Signal, dass Stahnsdorf einen Beitrag zum Gelingen des neuen Busliniennetzes in der Region beitrage.
Man könne allerdings noch nicht genau sagen, wie hoch die Kosten tatsächlich sein werden, so Albers. Der Kreistag hatte im Juni beschlossen, sich mit jährlich 280 000 Euro an der Finanzierung zu beteiligen, 100 000 weniger, als ursprünglich geplant. Die restlichen jährlichen Kosten in Höhe von 480 000 Euro sind von der Havelbusgesellschaft und den drei Kommunen zu tragen. Die Finanzierungslücke von 100 000 Euro solle möglichst durch nachgewiesene Optimierung des Betriebsaufwandes und der Ausschöpfung alternativer Bedienformen kompensiert werden, heißt es in Stahnsdorf. Dabei müsse jedoch eine angemessene Anbindung der Ortsteile Schenkenhorst, Sputendorf und Güterfelde an das TKS-Netz gewährleistet werden.
Havelbus hatte angekündigt, auf allen Ebenen noch einmal nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen. So könnten unter Umständen an Wochenenden auf bestimmten Linien Rufbusse eingesetzt werden, um Kosten zu reduzieren. In Stahnsdorf bekräftigte man die Forderung, dass die Stadt Teltow als Mittelzentrum 100 000 Euro mehr zahlen solle. Generell, so wurde deutlich, kann Stahnsdorf das neue TKS-Buskonzept finanziell nur durch weitere Sparvorschläge im Haushalt kompensieren.

KW
MAZ, 28.8.2010

Kreistag unterstützt das neue Buskonzept ÖPNV: Havelbus trägt mehr Kosten für TKS-Netz