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S-Bahn nach Dreilinden rechnet sich

"S-Bahn nach Dreilinden rechnet sich“ Nutzen und Kosten sollen jetzt geprüft werden

Es gibt einen neuen Vorstoß für eine S-Bahn-Verbindung nach Kleinmachnow. In einer Studie der Deutschen Bahn wird empfohlen, die Nutzen und Kosten einer möglichen Trassenführung vom S-Bahnhof Zehlendorf bis zum Europarc Dreilinden zu prüfen. Die Vorstudie bescheinge der Trasse eine gute Auslastung, sagte der SPD-Politiker Jens Klocksin gestern den PNN. Er wird die Studie am kommenden Dienstag in Berlin als Gastredner präsentieren. In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, der Gemeinde Kleinmachnow und dem Gewerbepark Europarc.

„Es wird eine Empfehlung geben, das Projekt zu prüfen“, sagte Klocksin. Eine solche Verbindung werde sich rechnen, zunächst müsse man jedoch das Angebot schaffen. Für Klocksin eine Frage des politischen Willens: „Die Erschließung der Region ist nicht befriedigend“, sagte er. Gerade im Europarc warte man auf die S-Bahn. Realisiert werden könnte die Strecke im besten Fall bereits in fünf Jahren, sagte Klocksin. Auch aus dem Berliner Nachbarbezirk Steglitz-Zehlendorf gebe es positive Signale für das rund 30 Millionen teure Projekt. Demnach könnte die S-Bahn von Zehlendorf aus verlängert werden. Zusätzliche Bahnhöfe in Düppel und im Europarc könnten entstehen. Die jetzt in Zehlendorf alle 20 Minuten endenden Verstärkerzüge könnten dann weiter nach Kleinmachnow fahren. Ein zusätzlicher Park & Ride-Parkplatz im Europarc könnte zudem Autofahrer von der nahen Autobahn in die S-Bahn locken, hofft Klocksin.

tor

Pnn, 4.6.2009

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