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Die Positionierung der Region im Land Brandenburg. Als erster Schritt wurde von der KAT (Kommunale Arbeitsgemeinschaft "Der Teltow") ein gemeinsames Standortentwicklungskonzept in Auftrag gegeben und vorgestellt.
Im Internet zu finden bei: www.bik-kleinmachnow.de/editland/pdf/t-k-s/Standortentwicklungskonzept_KAT_2009-11.pdf
(Achtung: 90 Seiten/30 MB!)

Eine homepage für die regionale Wirtschaft: www.Wirtschaft-am-Teltowkanal.de

Aus der Presse

Überprüfung bringt Chancen für neue Wachstumskerne

Von der Gießkanne zu "Stärken stärken": Vor vier Jahren ist die Wirtschaftspolitik in Brandenburg neu ausgerichtet worden. Die Idee der damaligen Landesregierung: Anstatt Fördergeld weiterhin breitflächig zu verteilen, sollen ausgewählte Städte und Regionen - die 15 Regionalen Wachstumskerne (RWK) - und 16 Branchenkompetenzfelder zwar nicht ausschließlich, aber in besonderem Maße unterstützt werden. Nun kommen die Wachstumskerne auf den Prüfstand. Deren Status ist nicht sicher, denn: Es werden auch mögliche neue Gebiete unter die Lupe genommen.

"Eine solche Evaluation war von Anfang an vorgesehen. Vergangenes Jahres hat der Landtag in Potsdam dann beschlossen, dass die Untersuchungsergebnisse 2010 vorliegen sollen", sagt Hendrik Fischer, Leiter des Referats Wirtschaft, Arbeit, Finanzen und Technologie in der Potsdamer Staatskanzlei. Da die Evaluation, also die Analyse, allerdings tiefreichend sei, habe man den Zuschlag dafür rechtzeitig bereits in diesem Oktober erteilt: an die Berliner Beratungsfirma Regionomica. Mitte Dezember startete die Untersuchung.

Herausfinden sollen die Analytiker, ob die Wachstumskerne, das eingehalten haben, was sie sich vornahmen. Damit verbunden seien drei generelle Aufgabenstellungen: die Schaffung von Jobs, Abwanderung zu verhindern und die Ansiedlungsbedingungen zu verbessern. Berücksichtigt würden dabei die individuellen Rahmenbedingungen der RWK. Nach der Auswertung soll entschieden werden, welche Standorte künftig den Status eines RWK erhalten. Dabei soll die aktuelle Anzahl von 15 nicht verändert werden.

Die Westprignitz ist aus Sicht von Frank Hartmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Hochschule Wildau, ein Vorzeige-Kern. "Ich habe das Innovationspotenzial für Wittenberge vor vier Jahren erarbeitet, es ist sehr erfreulich, dass dort so viel passiert", sagt er. Zwischen den drei Orten gebe es ein enge Zusammenarbeit. Andere Mehrort-Kerne im Land hätten das so nicht geschafft.

Aber gute Entwicklungen gibt es nicht nur in den bestehenden Wachstumskernen. So hofft auch der Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse, demnächst offiziell den Status zu bekommen. Der Verbund aus 36 Firmen in der Region sowie den Kommunen Pritzwalk, Wittstock, Heiligengrabe und Meyenburg wurde 2005 als Arbeitsgemeinschaft gegründet. Bei der ersten Festlegung der Fördergebiete durch die Landesregierung ging man leer aus - hat seitdem dennoch die wirtschaftliche Entwicklung stark vorangetrieben. Frank Hartmann sieht gute Chancen. Klar sei aber auch, dass bei einer festgelegten Zahl von 15 andere Kerne ihren Status verlieren müssen, damit neue hinzukommen können. Neben dem Autobahndreieck Wittstock steht auch der Bereich Teltow/Kleinmachnow nach Ansicht von Hartmann sehr gut da und gilt als möglicher Wachstumskern.

Von clar/matu
22.12.2009
Uckermark-Kurier (online)